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Offenes Antifa Cafe – Kämpfen heißt erinnern
26.08. – 18:30 – 21:00
Seit den achtziger Jahren ermordeten rechte Täter:innen in Deutschland mehrere hundert Menschen. In der Regel vertuschen Presse und Ermittlungsbehörden den rechten oder rassistischen Hintergrund verschleiern die Motive und entpolitisieren die Tat. Lässt sich ein rechtes Tatmotiv nicht verleugnen, wird oft von Einzeltätern gesprochen.
Die Betroffenen und Angehörigen wurden jahrzehntelang nicht ernst genommen und nicht unterstützt. Auch linke Strukturen haben oft die rassistischen und herabwürdigenden Zuschreibungen und Erklärungen über die Opfer nicht hinterfragt, haben im Kampf gegen Nazis die Täter:innen in den Mittelpunkt gestellt und Betroffene und Angehörige Alleine gelassen.
Erst seit der Selbst-Enttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds NSU änderte sich hier etwas. Es entstehen weitere Gedenkinitiativen, Betroffene organisieren sich. Erinnern wird zunehmend als Teil antifaschistischen Kampfes begriffen.
Kein Schlussstrich Bremen stellt praktische Gedenkmöglichkeiten vor und möchte mit euch die Bedeutung von solidarischem Erinnern für den antifaschistischen Kampf diskutieren.
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